Im Rathaus der Gemeinde Eching fand gemeinsam mit der IHK für München und Oberbayern sowie im Rahmen der Mobilitätsallianz MZM eine Gewerbegebietskonferenz zur Ladeinfrastruktur für E-LKW statt. Ziel war es, zentrale Stakeholder aus Kommunen, Wirtschaft und Netzbetreibern für einen praxisnahen Austausch zusammenzubringen.
Im Fokus standen die aktuellen Herausforderungen, konkreten Bedarfe sowie die Perspektiven rund um die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs.
Im Rahmen des Austauschs – unter anderem mit Vertretern der IHK, der Stadtwerke München sowie Bayernwerk – wurden zentrale Erkenntnisse zur Zukunft der Logistik deutlich:
Strom entwickelt sich zur dominierenden Energiequelle in der Logistik. Gleichzeitig bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Reichweite von LKWs, der Temperaturanfälligkeit der Technologien sowie der Leistungsfähigkeit der bestehenden Netzinfrastruktur.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Elektrifizierung von Flotten ist die verfügbare Netzkapazität am jeweiligen Standort. Der Netzanschluss wird damit zunehmend zu einem zentralen Standortfaktor: Eine ausreichende Netzabdeckung in Gewerbegebieten stellt einen klaren Wettbewerbsvorteil für Kommunen dar.
Deutlich wurde zudem, dass nur durch einen engen und kontinuierlichen Dialog zwischen Unternehmen, Kommunen und Netzbetreibern die notwendigen Voraussetzungen für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und einen leistungsfähigen Schwerlastverkehr geschaffen werden können.
Die Präsentationen der Veranstaltung (IHK, Stadtwerke München, Bayernwerk) können auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Für Fragen oder Anregungen steht ein Austausch jederzeit offen.
